Der Außenborder des Beibootes funktioniert nicht? So beheben Sie das Problem.
Der Außenborder des Beibootes funktioniert nicht? Auf einem Segeltörn ist das Beiboot ein wertvoller Begleiter für den Skipper und die Crew. Das Dienstboot ist in der Regel mit einem Außenbordmotor ausgestattet, dessen Leistung je nach Größe des Wasserfahrzeugs zwischen 2,5 und 15 PS liegen kann. Es ist ein schnelles und unterhaltsames Mittel, um Buchten und Ankerplätze zu erkunden, Ausflüge entlang der Küste zu unternehmen und das Festland zu erreichen. Es kann aber auch nützlich sein, um die Ankerkette zu überprüfen, einen Liegeplatz im Hafen vorab zu besichtigen oder die Bordvorräte an Bord zu nehmen, wenn man vor Anker liegt.
Auch diese Ausstattung sollte Teil einer sorgfältigen Überprüfung sein, wenn man das Boot übernimmt, das man für einen Segelurlaub gechartert hat. Zu den durchzuführenden Kontrollen gehören die Ventile der Schläuche, die Sicherheitsausrüstung, die Kraftstoffvorräte und vor allem die korrekte Funktion des Antriebs.
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Manchmal, auch wenn alles in Ordnung scheint, können Probleme mit dem Außenbordmotor des Beibootes auftreten, von denen einige jedoch sehr schnell gelöst werden können. Zu den häufigsten Störungen gehören, dass der Motor nicht startet oder dass er anspringt, aber sofort wieder ausgeht. Um solchen Problemen mit dem Außenborder vorzubeugen und sie zu lösen, ist es wichtig, die Ursachen identifizieren und mögliche Lösungen finden zu können.
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Der Motor springt überhaupt nicht an. Hier sind die 6 häufigsten Ursachen.
Beginnen wir mit der ersten Situation, nämlich dass der Außenborder überhaupt nicht startet. Ruhe bewahren: Das bedeutet nämlich nicht automatisch, dass unsere Reise ruiniert ist. Einige Probleme beim Starten des Antriebs können schnell und einfach gelöst werden.
Verschmutzte oder defekte Zündkerzen
Eine wahrscheinliche Ursache dafür, dass der Außenborder nicht startet, ist eine verschmutzte, verölte oder defekte Zündkerze. Es genügt an dieser Stelle, die Zündkerze gründlich zu reinigen und zu versuchen, den Außenborder wieder zu starten. Springt der Motor immer noch nicht an, ist die Zündkerze höchstwahrscheinlich verschlissen. Die Zündkerze muss ersetzt werden. Der Rat lautet, immer eine Ersatzzündkerze an Bord unseres Beibootes zu haben.
Alter Kraftstoff oder leerer Tank
Wenn der Außenborder nicht startet, könnte der Tank leer sein oder der darin enthaltene Kraftstoff könnte alt sein. In beiden Fällen wird neuer Außenborder-Kraftstoff benötigt. Wenn der Kraftstoff alt und schlecht ist, muss vor dem Nachtanken der Tank vollständig entleert werden. Der Ratschlag ist, bei längeren Standzeiten einen Stabilisator zu verwenden, um den Außenborder-Kraftstoff vor dem Altern zu schützen.

„Mann über Bord“-Schalter inaktiv
Der „Mann über Bord“-Schalter am Außenborder ist eine Sicherheitsvorrichtung, die den Motor im Falle eines Sturzes über Bord abschaltet. Er muss während der Fahrt immer eingeschaltet sein. Wenn der Not-Aus-Schalter nicht aktiv ist, kann der Antrieb nicht gestartet werden. Sie müssen ihn aktivieren, wenn der Motor nicht startet und der „Mann über Bord“-Schalter ausgeschaltet ist.
Geschlossener oder verstopfter Kraftstoffhahn
Wenn der Motor des Beibootes nicht startet, könnte eine mögliche Ursache der geschlossene oder verstopfte Kraftstoffhahn sein. In diesem Zustand kann der Kraftstoff nicht vom Tank zum Motor gelangen. Um mit der Fahrt zu beginnen, muss man dann einfach den Kraftstoffhahn öffnen und versuchen, den Außenborder wieder zu starten.
Geschlossene Entlüftungsschraube
Eine weitere mögliche Ursache dafür, dass der Antrieb des Beibootes nicht startet, ist in der Entlüftungsschraube des Motors zu suchen. Sie befindet sich in der Regel am Tankdeckel und zum Lösen dreht man sie einfach gegen den Uhrzeigersinn. Überprüfen Sie diese Schraube visuell: Wenn sie geschlossen ist, öffnen Sie sie, um den Außenborder zu starten.
Falsche Lagerung
Ein weiterer Grund, warum der Außenborder des Beibootes nicht startet, kann eine falsche Lagerung des Außenborders sein. Eine unsachgemäße Lagerung kann dazu führen, dass Motoröl ausläuft und in die Brennkammer und den Vergaser gelangt. In solchen Fällen springt der Außenborder nicht an. Dann muss der Vergaser gereinigt, das Motoröl nachgefüllt und der Außenborder korrekt gelagert und transportiert werden.

Der Außenborder springt an und geht dann wieder aus
Es kann vorkommen, dass der Außenborder des Beibootes normal startet, aber dann sofort wieder ausgeht. Um diese Situation zu vermeiden, gibt es verschiedene Lösungen und vorbeugende Maßnahmen, die helfen können, das Problem zu beheben.
Verschmutzter oder verstopfter Vergaser
Wenn der Außenborder anspringt und sofort wieder ausgeht, muss als Erstes der Vergaser überprüft werden. Startprobleme des Außenborders können von einem verschmutzten und verstopften Vergaser herrühren. Es reicht dann aus, den Vergaser des Außenborders auseinanderzunehmen und ihn gründlich zu reinigen. Man kann auch die Werkstatt eines Hafens nutzen, um ein spezielles Ultraschallbad oder einen Reiniger bzw. Bremsenreiniger zu verwenden.
Verschmutzter oder auszutauschender Filter
Einer der Gründe, warum der Außenborder anspringen und dann wieder stoppen kann, ist ein verschmutzter oder verstopfter Filter. Reinigen Sie den Filter und versuchen Sie, den Außenborder wieder zu starten. Wenn der Motor erneut stoppt, muss der Filter möglicherweise ersetzt werden.

Motorüberhitzung
Auch eine leichte Überhitzung des Motors kann zu langfristigen Schäden führen! Die Gründe für einen überhitzten Außenborder können z. B. eine schlecht funktionierende Seewasserpumpe, ein defekter, zu alter und beschädigter Impeller oder fehlende Flügel am Impeller sein. Außerdem kann der Außenborder beschädigt werden, wenn er nicht im Wasser gestartet wird. Der Impeller der Wasserpumpe kann dabei beschädigt werden und der Motor überhitzen.
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