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Was sind die Ursachen der Seekrankheit und wie geht man damit um? - Marenauta Blog

– 3 März 2026 – Leben an Bord

Leben an Bord

Was sind die Ursachen der Seekrankheit und wie geht man damit um?

Es ist eines der unangenehmsten Symptome, die man auf See haben kann. Hier erfahren Sie, was Seekrankheit mit uns macht und was wir tun können, um sie zu beseitigen.

Seekrankheit ist eine Form der Reisekrankheit, die auftritt, wenn das Gehirn verwirrende und widersprüchliche Signale von den Augen, dem Innenohr und dem Körper erhält. Diese widersprüchlichen Signale können Schwindel, Übelkeit und Unwohlsein hervorrufen.

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Das haben Sie wahrscheinlich schon erlebt, wenn Sie auf einem Boot oder Schiff waren: Im Grunde nimmt das Innenohr die Bewegung des Schiffes wahr, das mit den Wellen schwankt. Die Augen nehmen diese Bewegung jedoch möglicherweise nicht wahr, wenn man sich auf etwas Festes konzentriert, wie zum Beispiel das Innere des Schiffes. Die Diskrepanz zwischen dem, was man sieht, und dem, was man fühlt, verwirrt das Gehirn und kann zur Seekrankheit führen.

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Faktoren, die Seekrankheit auslösen

Jeder Mensch ist anders, aber verschiedene Faktoren können die Seekrankheit auslösen oder verschlimmern:

  • Raues Meer. Starke Wellen und unruhiges Wasser verstärken die Bewegung des Schiffes, was es dem Körper erschwert, sich anzupassen.
  • Müdigkeit. Wenn Sie müde sind, fällt es Ihrem Körper möglicherweise schwerer, die Bewegung zu ertragen.
  • Hunger oder üppige Mahlzeiten. Das Auslassen von Mahlzeiten oder der Verzehr einer großen, fettigen Mahlzeit vor dem Einschiffen kann die Symptome verschlimmern.
  • Angst. Nervosität oder Stress können das Gefühl der Seekrankheit verstärken.
  • Alkohol. Der Konsum von Alkohol vor oder während der Reise kann die Übelkeit steigern.

Wann beginnt die Seekrankheit?

Die Seekrankheit kann sofort nach Beginn der Bewegung des Bootes einsetzen, besonders wenn die Bewegung stark und kontinuierlich ist. Bei manchen beginnt die Seekrankheit innerhalb weniger Minuten, während andere sich anfangs gut fühlen und die Symptome erst später entwickeln können.

Die Seekrankheit dauert im Allgemeinen so lange an, wie die Exposition gegenüber der Bewegung besteht. Sobald man wieder an Land ist, lassen die Symptome normalerweise innerhalb weniger Stunden nach. Einige Menschen verspüren jedoch ein anhaltendes Gefühl der Bewegung, bekannt als „Landkrankheit“ (Mal di terra), das in seltenen Fällen tagelang anhalten kann.

mal di mare

Tipps zur Linderung der Symptome

Wenn Sie sich seekrank fühlen, gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu lindern:

Frische Luft schnappen. Begeben Sie sich an einen offenen Bereich, wo Sie die Brise spüren und den Horizont sehen können, um die Sinne auszugleichen.

Auf den Horizont konzentrieren. Die Augen auf einen stabilen Punkt zu richten, kann den Konflikt zwischen Innenohr und Sicht reduzieren.

Hydriert bleiben. Trinken Sie Wasser oder klare Flüssigkeiten, um hydriert zu bleiben und Dehydrierung zu vermeiden, welche die Übelkeit verschlimmern kann.

Leicht essen. Essen Sie eine Kleinigkeit wie Zwieback oder Brot, um den Magen zu beruhigen.

Hinlegen. In horizontaler Position zu ruhen, kann helfen, das Gefühl der Bewegung zu reduzieren.

Akupressur anwenden. Es ist interessant festzustellen, dass manche Menschen Erleichterung durch die Verwendung von Akupressur-Armbändern finden, die Druck auf Punkte ausüben, von denen angenommen wird, dass sie Übelkeit lindern können.

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Hilft das Beobachten des Meeres: Mythos oder Wahrheit?

Ja, es mag paradox erscheinen, aber der Blick auf das Meer kann helfen, die Seekrankheit zu lindern. Das Betrachten des Horizonts bietet einen stabilen visuellen Bezugspunkt, der dem Gehirn hilft, die vom Innenohr wahrgenommene Bewegung abzugleichen. Diese Ausrichtung der sensorischen Signale kann dann Schwindel und Übelkeit reduzieren. Wenn möglich, positionieren Sie sich an einem Ort, von dem aus Sie das Wasser und den Horizont klar sehen können, zum Beispiel auf dem Deck eines Bootes oder in der Nähe eines Fensters. Zusätzlicher Tipp: Vermeiden Sie es, sich auf Bildschirme zu konzentrieren oder zu lesen, da diese Aktivitäten die Symptome verschlimmern können.

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Medikamente zur Linderung der Seekrankheit

Es gibt verschiedene Medikamente, um Seekrankheit vorzubeugen oder zu behandeln. Die wirksamsten sind diejenigen auf der Basis von Scopolamin, Dimenhydrinat und Meclizin, die helfen können, Übelkeit und Schwindel zu reduzieren. Sie sind am wirksamsten, wenn sie vor dem Einsetzen der Symptome eingenommen werden. Auch Pflaster werden oft bei schwerer Seekrankheit verschrieben. Sie werden hinter dem Ohr getragen und geben das Medikament allmählich ab.

Zu den natürlichen Heilmitteln gehören Ingwerpräparate oder Ingwertee, die manchmal helfen können, die Übelkeit zu reduzieren. Konsultieren Sie jedoch immer einen Arzt, bevor Sie Medikamente einnehmen, insbesondere wenn Sie bereits bestehende Erkrankungen haben oder schwanger sind.

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Wie funktionieren Anti-Seekrankheit-Brillen?

Anti-Seekrankheit-Brillen wurden entwickelt, um dem Gehirn zu helfen, die widersprüchlichen Signale von Augen und Innenohr in Einklang zu bringen. Diese seltsamen, linsenfreien Brillen verfügen über mit Flüssigkeit gefüllte Ringe um das Gestell, die sich mit der Bewegung des Bootes bewegen. Die Flüssigkeit imitiert die vom Körper wahrgenommene Bewegung und liefert einen visuellen Hinweis, der sich mit dem abgleicht, was das Innenohr erfasst. Die Synchronisierung kann die Verwirrung im Gehirn lindern und die Symptome für viele Benutzer mildern.

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