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Verwendung der Winde ohne Entleerung der Akkumulatoren - Marenauta Blog

– 17 Oktober 2019 – Ausrüstung an Bord

Ausrüstung an Bord

Verwendung der Winde ohne Entleerung der Akkumulatoren

Vor Anker sehen wir oft die Matrosen, wie sie ständig die Kette nach oben ziehen. Wahrscheinlich haben sie Akkumulatoren mit hoher Kapazität oder überdimensioniert und haben keine Angst davor, sie zu entleeren, oder sie sind sich einfach nicht bewusst, wie sehr Winden- und Ankervorgänge die Stromstärke an Bord beeinflussen können. Es steht fest, dass ein solches Verhalten falsch und absolut nicht nautisch ist, denn die optimale Verwaltung der Ressourcen an Bord, einschließlich der elektrischen Leistung, sollte das Prinzip eines guten Seemanns sein, unabhängig von der Verfügbarkeit eigener Ressourcen.

Beim Ankerprozess gilt nämlich die Regel, dass das Heben des Ankers und der Kette nicht nur auf die elektrische Winde an Bord übertragen wird, mit dem Risiko, dass sich der Akkumulator in wenigen Augenblicken entlädt.

Schauen wir uns also an, wie die Leistung der Winde mit einigen Akkumulatoren sparenden Maßnahmen optimal genutzt werden kann.

Erste Regel des Ankerziehens: Die Kette muss senkrecht stehen

Salpancora consigli d'uso

Ein Segelboot vor Anker lässt die Ankerkette sicher senkrecht vom Bug auf den Meeresboden fallen. In diesem Zustand kann die Kette leicht und mühelos angehoben werden, da die Winde nur das Gewicht der Kette anheben muss. Nach den ersten Metern hebt sich die Kette jedoch vom Meeresboden ab, sie wird axial in Richtung des Ankers positioniert und die daraus resultierende Zugkraft auf die Winde nimmt zu. Durch die Unterbrechung des Anhebens wird das Segelboot durch das Gewicht der Kette nach vorne bewegt, bis die Abdeckung wieder senkrecht steht, woraufhin das Anheben fortgesetzt werden kann. Indem der Motor zum Vorwärtsfahren verwendet wird, wird der Anstieg sanfter und ununterbrochener.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass bei Wind die maximale Zugkraft des Elektrogeräts überschritten wird, die Akkumulatoren überlastet werden und sich entladen, was zu einer Stromreduzierung führt, wenn die Winde weiterhin nur verwendet wird, auch wenn die Kette sichtbar gespannt ist.

Die Winde lehnt weitere Anstrengungen ab

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Bei einem Elektromotor wie der Winde ist das Drehmoment, d. h. die vom Motor auf das Kettenrad übertragene Kraft, proportional zum aufgenommenen Strom: Durch die Verdoppelung der Last auf der Kette verdoppelt sich der aufgenommene Strom und folglich verringert sich die Verbrauchszeit des Akkumulators proportional. Eine 1.500-Watt-Winde mit 125 Ampere kann zum Beispiel einen 100-Ampere-Akkumulator in wenigen Minuten entladen. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Winde mit so wenig Last wie möglich zu verwenden und, wenn möglich, die Winde anzuhalten, sobald die Zugkraft zunimmt. Auch die Verwendung einer Winde, um einen Anker vom Meeresboden zu ziehen, sollte vollständig vermieden werden. Für diesen Vorgang ist es besser, einen Motor mit kleinen Vorwärtsbewegungen zu verwenden: Das Manöver ist viel effizienter und hat keine schädlichen Auswirkungen auf die Akkumulatoren.

4 Fakten zur Verwendung von Winden

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Beim Ankereinholen mit einer Winde hingegen ist der Verbrauch des Akkumulators vernachlässigbar. Wenn der Meeresboden jedoch groß ist, ist der Vorgang recht langsam, und es ist besser, die Windenkupplung zum Setzen des Ankers zu verwenden, d. h. einen freien Fall mit ausgeschaltetem Motor durchzuführen.

Um die bei der Verankerung auftretenden Kräfte zu verstehen, ist es sinnvoll, die folgenden Grundsätze zu berücksichtigen:

  • Wenn der Windenmotor anfängt, an Drehzahl zu verlieren, hat er bereits seine Nennaufnahmegrenze überschritten. Wenn sie weiter sinkt, besteht die Gefahr, dass die Akkumulatoren vollständig entleert werden.
  • Wenn wir den Motor während des Manövers laufen lassen, ist die Stromzufuhr fast irrelevant, d. h. weniger als 5 %.
  • Wenn die Winde 5 Minuten lang mit der auf dem Motorschild angegebenen Last verwendet wird, werden die Akkumulatoren entladen und können nur durch mehrstündiges Laden wieder aufgeladen werden. Zu beachten ist auch, dass eine Wiedergewinnung schwierig ist, wenn der Akkumulator unter 11 Volt fällt.

– Die elektrische Leitung der Winde wird in der Regel durch einen Strombegrenzer geschützt, der auch als „Motorschutzschalter“ bezeichnet wird. Diese Vorrichtung ermöglicht es, große Lasten nur für eine kurze Zeit aufzubringen. Werden diese Grenzwerte überschritten, schaltet der Motorschutz ab und der Stromfluss zur Winde wird endgültig unterbrochen.

Appassionato di vela e sport acquatici, esperto di diporto nautico, ha una lunga esperienza come giornalista professionista per testate nazionali e internazionali.

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